Ich glaube an ein Wunder
Ich saß eines Abends am Computer und druckte gerade ein Bild von Kardinal Dr.Franz KÖNIG aus, auf dem der Kardinal ein von mir aus einer Astgabel
geschaffenes Kruzifix in Händen hält. Er hatte dieses Kruzifix anlässlich einer Ausstellung in Wien erworben.
Ich war mächtig stolz, dass meine Arbeit bei Kardinal KÖNIG so großen Gefallen gefunden hatte. Seit dieser Begegnung entwickelte sich ein ganz besonderes Naheverhältnis zwischen uns Beiden.
Auf diesem Bild hält Kardinal König das von mir geschaffene Kruzifix in Händen.Da kam es mir auf einmal vor als würde ER mir zuflüstern:" Du könntest doch auch dem neuen Papst, BENEDIKT XVI , ein solches Kruzifix aus einer Astgabel anfertigen." .
Gedacht-getan.
Nach einer schlaflosen Nacht machte ich mich mit meiner Frau auf den Weg nach HUFSCHLAG bei Traunstein. Wir fanden das Papst Haus, welches unbewohnt war.
In einem Bericht über seine Jugendjahre bezeichnet Papst BENEDIKT XVI als seine wahre Heimat, an dem sein ganzes Herz hängt.
Die Nachbarsleute erklärten uns, dass
sie nun die Besitzer dieses Hauses sind. Ich zeigte ihnen Bilder von Kardinal König mit dem Kreuz in Händen, und äußerte den Wunsch, eine Astgabel aus diesem Papstgarten zu bekommen. Herr Albert Rieder sagte spontan: "Zeigen sie mir den Ast den sie gerne hätten, ich schneide ihnen den herunter."
Wie durch eine höhere Macht geführt, zeigte ich auf einen ganz unscheinbaren Ast eines Pflaumenbaumes. Meine Frau machte einige Aufnahmen zur nachträglichen Bestätigung, dass diese Astgabel wirklich vom Ratzinger Hof in Hufschlag stammt.
Papst BENEDIKT XVI bezeichnet diesen Hof als seine wahre Heimat, an dem sein ganzes Herz hängt.
Glücklich über den Besitz der Astgabel fuhren wir nach Mayrhofen zurück. Drei Monate überlegte und zeichnete ich, was ich mit der Astgabel machen kann. Es entstanden mehrere Entwürfe, undschließlich fertigte ic h auch noch ein Modell in Holz an. Ganz vorsichtig ging ich ans Werk,da es ja nicht möglich war, diese Arbeit zu wiederholen. Nun kam der Beginn der Arbeit. Als ob ich es geahnt hätte, bat ich einen Kameramann, den Beginn der Arbeit filmisch festzuhalten. Ich begann das Pflaumenholz erst grob mit der Bandsäge zu bearbeiten.
Ich traute meinen Augen kaum, als in diesem Holz braunrote Flecken genau an den Stellen hervor traten, an denen die Wundmale Christi einst waren. Mir lief es ganz kalt über den Rücken, und ich sagte zu meiner Frau: " Hier ist ein kleines Wunder geschehen."
Am 3. November 2005 konnte ich dem Heiligen Vater Papst BENDIKT XVI im Rahmen einer Privataudienz dieses Kruzifix überreichen. Der Papst nahm das Kruzifix mit den Worten entgegen:" Professor Moroder, sie haben aus einer Astgabel eines Baumes aus meinem Garten ein Kruzifix geschaffen, das ist für mich ein wunderschönes, und ganz wertvolles Geschenk.

